Mord in Haithabu

Frei nach der berühmten Vorlage “Mord im Orient-Express” von Agatha Christie kommt das diesjährige Bühnenstück zum zwanzigjährigen Bestehen der Midgaard Skalden daher. Es stammt aus der Feder von Jörg Hamann und wird noch am 20. und am 21.July 2019, jeweils um 14 und um 16 Uhr, auf der Waldbühne in Haithabu aufgeführt. Es beginnt recht turbulent mit einer Kampfszene und wird dann immer mehr zum einem tiefgründigen Textstück. Zum großen Finale kommt es, wie auch bei Hercule Poirot, in einer einzigen langen Szene, wo sich die ganzen winzigen Hinweise, die im Stück verteilt waren, zu einem Bild formen.

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Für mich als Fotograf ist es immer wieder sehr schwer, bei textlastigen Szenen aussagekräftige Bilder zu bekommen. Das muss schon eine einfache Geste perfekt getroffen werden, um am Schluß noch etwas Vorzeigbares zu haben. Zu dem kommen noch die üblichen Schwierigkeiten mit dem Wetter und dem Licht auf dieser, nach Osten an einem Hang gelegenen Bühne. Dennoch freue ich mich schon auf das nächste Jahr, wo ich dann mein zwanzigjähriges Jubiläum als Fotograf bei den Theater-Wikingern feiern darf.

Alle meine Bilder von den Skalden sehen möcht, der kann auf www.Midgaard-Skalden.de im Archiv nachschauen. Das Archiv ist noch nicht vollständig, wird aber noch wachsen.


Schwarz-Weiss?

Ich war heute mal wieder auf der Waldbühne in Haithabu und habe mir dort die Proben für das diesjährige Theaterstück der Midgaard-Skalden angeschaut. Wer Interesse an den Vorführungen hat oder vielleicht sogar selber noch eine Statistenrolle abhaben möchte, hier ist der Link zur Homepage: www.midgaard-skalden.de

_MG_0166-4.jpg Auf dem Rückweg kam ich natürlich wieder an dem knorrigen Baum zwischen Wikingermuseum Haithabu und Wikingerdorf vorbei. Ich kenne den Baum schon seit 1992, habe ihn aber irgendwie noch nie richtig fotografiert. Heute viel ein bezauberndes Streiflicht darauf und ich dachte so bei mir, das könnte sogar als Schwarz-Weis-Bild etwas werden und habe mal ein paar Bilder gemacht, frei nach einer diesen netten Facebook-Kritiken: “Wenn man nur genug Bilder macht, wird irgend Eines davon schon irgendwie Was werden”. Die guten Menschen mit richtig viel Ahnung sterben eben nie aus!

_MG_0166.jpg Nun, der Hintergedanke dabei war eine Schwarz-Weiß-Ausstellung in der Diakonie in Kropp am Ende des Jahres, an der ich mich neben vielen anderen Fotografen auch mit ein paar Bildern beteiligen möchte.
Die alte Kunst in der S-W-Fotografie ist die Fähigkeit, Farben in Helligkeiten umzusetzen. Das hat man früher mit Farbfiltern bei der Aufnahme gemacht, heute bearbeitet man das Bild nachher am PC in der gleichen Weise unter Sicht. Das ist viel einfacher, braucht weniger Erfahrung und kommt schneller zu guten Ergebnissen.

_MG_0166-2.jpg Ein kleiner Einblick in die Technik: Wenn ich einen Farbfilter vor das Objektiv schraube, dann wird das Licht in der Farbe des Filters heller abgebildet. Licht in der Komplementärfarbe wird abgedunkelt und die Farben, die sich im Farbkreis seitlich befinden, bleiben unberührt. Bei einem Gelbfilter würde also der blaue Himmel fast schwarz werden, was den weißen Wolken darauf zu einem irrsinnigen Kontrast verhelfen würde. Bei einem Grünflter würde das grüne Laub fast Weiß und, zum Beispiel, rote Rosen schwarz werden …

_MG_0166-3.jpg Bei den vorliegenden Bild (oben in Farbe) hatte ich einen Grünton im Laub, leichte Gelb und Orangewerte in der Rinde des Baumes und damit habe ich gespielt. Mal habe ich das Laub fast Schwarz gemacht, um den Kontrast zu dem jetzt helleren Baumstamm herauszukitzeln, beim anderen Versuch habe ich das Motiv eher dunkler gehalten und das Umfeld heller gemacht und beim Dritten habe ich die Kontraste zugunsten der Strukturen eher flach gehalten und so versucht, dem Bild mehr Information mitzugeben.

Das ist, glaube ich, auch das einzige Geheimnis beim Schwarz-Weiß-Bild: Sucht Euch ein Bild mit vielen schönen Kontrasten aus und versucht auf diesem Wege ein detailreiches Bild zu machen. Natürlich können auch Nebelbilder in S-W richtig gut aussehen, aber die leben eben genau vom Gegenteil der hier erklärten Arbeitsweise.

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, welches die beste Version sei, lasst Euch sagen, die gibt es nicht. Beim einen wird das Loch im Baumstamm als wesentliches Element betont, beim Nächsten sind es andere Aspekte, die herausgearbeitet wurden. Natürlich hat jeder Betrachter jetzt einen Favoriten, aber das ist die alleinige Entscheidung des Fotografen und das alle Versionen gezeigt werden, ist ja auch eher ungewöhlich.

Im Normalfall bekommt der Betrachter ein Bild gezeigt und, wie ein guter Freund von mir immer zu sagen pflegt: “… entweder das Bild holt Dich ab, oder eben nicht!”


Neue Bilder im Frühling

Mein Bildarchiv “Blumen” hat in diesem Frühjahr massiv Zuwachs bekommen. Ich habe den Kälteeinbruch zu Beginn der Obstblüte ausgiebig zum fotografieren benutzt und hier präsentiere ich einige der Ergebnisse.
Ich bin immer wieder überrascht und fasziniert zugleich, wenn ich im Frühjahr diese verschwenderische Pracht und Vitalität sehe. Selbst bei einer Fotografie meine ich, diese Energie wahrnehmen zu können. Ein echtes Problem ist nur der unglaubliche Duft, den gerade auch Bäume bei der Blüte freisetzen. Den bekommt man leider noch nicht kopiert.

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Auch diese Fotografien können Sie bei mir als Leinwand, Poster oder Folie im Wunschformat bestellen. Benutzen SIe dafür bitte mein Kontaktformular”. Wenn Sie sich im Produkt oder Größe noch unsicher sind, ich berate Sie gerne.

Alles Neu!

Schlo Gottorf im warmen Licht der aufgehenden Wintersonne. Auf dem Burgsee und den angrenzenden Koppeln ziehen noch die Nebelschwaden der letzten Nacht davon. Es ist immer noch empfindlich kalt und die Wiesen sind voller Rauhreif.


Wie schon im letzten Post erwähnt, habe ich eine neue Ausstellung. Seit heute ist Sie zu besichtigen in den Fluren der Steuerberatungsgesellschaft WEITKAMP · HIRSCH & KOLLEGEN in Schleswig. Hier findet ihr weitere Details zu dieser Ausstellung.


Einen besonderen Leckerbissen habe ich noch für alle Patienten der ganzheitlichen Zahnarztpraxis UNGER in Schleswig. Dort laufen im Wartezimmer seit kurzem mehrere kleine Videos mit meinen Bildern. Eigentlich wollte ich diese Videos paralell im Internet veröffentlichen, aber bei der derzeitigen Debatte ums Urheberrecht wird das wohl noch dauern.


In der letzten Woche habe ich die neuen Kurse für die VHS in Husum und in Schleswig abgegeben. Derzeit ist noch nichts endgültig geplant, aber drei Dinge kann ich schon mal im vorraus verraten:

Der beliebte “Grundlagen der Digitalfotografie” (Wochenendkurs in Husum) im Frühjahr bekommt einen zweiten Termin nach den Sommerferien 2019. Damit möchte ich allen Teilnehmern, die im Frühjahr nicht können, einen Ausweichtermin anbieten.

Ebenso gibt es an der VHS-Schleswig einen zweiten Lightroom-Kurs im Frühjahr 2020. Dieser wird im Unterschied zu dem Herbsttermin probehalber an zwei Samstagen laufen.

An beiden Volkshochschulen (HUS und SL) ist ein SmartPhoto-Kurs geplant. Dieser wird erst mal auf zehn Teilnehmer beschränkt und soll die Besonderheiten der Fotografie mit dem SmartPhone beinhalten. Aufgrund der extrem kleinen Bauart gibt es einige Besonderheiten, die man kennen sollte. Neben einem theoretischen Teil werden wir in diesem Kurs aber natürlich auch viele praktische Übungen machen.

Ausstellungsvorbereitungen

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Wie schon angekündigt, werde ich in knapp drei Wochen meine neue Ausstellung in den Räumen von der Steuerberatungsgesellschaft WEITKAMP · HIRSCH & KOLLEGEN in Schleswig hängen. Dabei hat sich herausgestellt, das ich leider zu wenige fertige Bilder habe und so bin ich gerade wieder dabei, die Bestände zu sichten und zu überlegen, welche ich noch drucken lasse.

Trotzdem lasse ich mir den Sonntag nicht komplett mit Arbeit versüssen und so bin ich bei diesem tollen Licht heute morgen mit der Kamera los gewesen. Man wird zwar regelmässig beregnet, aber das zeigt einem doch nur, dass man noch lebt.

Das Bild mit dieser Osterglockenwiese habe ich letztes Jahr mit den Schlossturm als Hintergrund versucht und dabei diese Perspektive gar nicht so richtig aufgefallen. Manchmal ist man mit seinen Gedanken so festgefahren, dass man andere Optionen gar nicht wahrnimmt. Erst als ich neulich wieder mal meinen Wagen auf dem Busparkplatz abgestellt hatte, kam mir diese Bildidee.

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Andreas Volkmar

Freischaffender Fotograf und Dozent für Fotografie und Bildverarbeitungsprogramme wie Photoshop®, Lightroom® und GIMP. Ich fotografiere und verkaufe meine Bilder auf Leinwand, als Druck, auf Postkarte und Kalender nach Kundenwunsch. Ich programmiere und betreue Webseiten und ich unterrichte an VHS, in Firmenschulungen und auch Privatpersonen rund um das Thema Fotografie und Bildbearbeitung.

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