Hans-Hermann Thielke

2018-_mg_7016.jpg Wer bei Google meinen Namen eingibt, wird in den Ergebnissen auch viele meiner Landschafts-Bilder sehen und dann noch diese, etwas skurrilen Portraits. Die passen erst mal so gar nicht zu dem, was ich in den letzten Jahren gemacht habe, aber trotzdem, auch die sind von mir.

Die Portraits der letzten fünf Jahre sind zahlenmäßig sehr überschaubar und in der Regel keine Auftragsarbeiten, da ich als Landschafts-Fotograf natürlich kein festes Studio habe.

In diesem Fall kam mein Auftraggeber direkt auf mich zu und sagte, das er die Bilder benötige, die einen besonderen Stil haben sollten. Plakativ, bunt und noch so richtig gut-bürgerlich. Als ich Helmut Hoffmann dann das erste Mal in dem Outfit sah, wusste ich, was damit gemeint war und ich muss ganz ehrlich sagen, es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht.

Helmut Hoffmann alias Hans-Hermann Thielke ist seit 25 Jahren als Komiker, Schauspieler und Buchautor im Geschäft. Er überzeugt in seiner Rolle als pedantischer aber liebenswerter Postbeamter im Ruhestand und war auch schon in zahlreichen Fernsehsendungen wie “Verstehen Sie Spaß”, dem Quatsch Comedy Club” und bei “Wetten Das” zu sehen. Wer noch mehr über Helmut Hoffmann erfahren möchte, kann diesen Link benutzen. www.hans-hermann-thielke.de

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Nacht der Schleilichter 2019

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Jedes Jahr wird um diese Zeit die “Nacht der Schleilichter” gefeiert. Sobald es dunkel wird, ziehen die Segelboote, geschmückt mit bunten Lichtern an der Takelage, in einem langen Corso gemächlich über die Schlei. Eckpunkte sind Wiking Jachthafen, Schlei-Segel-Club, Wiking Haddeby, Fahrdorfer Segler Verein und Schleswiger Stadthafen. Im Stadthafen wird zu dem auch noch Fest mit Musik und Gastronomie für einen schönen Rahmen gesorgt. Auch das tolle Abschlussfeuerwerk wird meines Wissens von den Stadtwerken gesponsert.

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… mein Schleswig! 2020

Endlich ist im Handel: Der “…mein Schleswig!”-Wandkalender im DIN A3 Querformat (42 x 29,7 cm), Verkaufspreis 18.- €uro mit ausgewählten Fotografien von Andreas Volkmar. Mehr Infos unter Kalender 2020

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Mord in Haithabu

Frei nach der berühmten Vorlage “Mord im Orient-Express” von Agatha Christie kommt das diesjährige Bühnenstück zum zwanzigjährigen Bestehen der Midgaard Skalden daher. Es stammt aus der Feder von Jörg Hamann und wird noch am 20. und am 21.July 2019, jeweils um 14 und um 16 Uhr, auf der Waldbühne in Haithabu aufgeführt. Es beginnt recht turbulent mit einer Kampfszene und wird dann immer mehr zum einem tiefgründigen Textstück. Zum großen Finale kommt es, wie auch bei Hercule Poirot, in einer einzigen langen Szene, wo sich die ganzen winzigen Hinweise, die im Stück verteilt waren, zu einem Bild formen.

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Für mich als Fotograf ist es immer wieder sehr schwer, bei textlastigen Szenen aussagekräftige Bilder zu bekommen. Das muss schon eine einfache Geste perfekt getroffen werden, um am Schluß noch etwas Vorzeigbares zu haben. Zu dem kommen noch die üblichen Schwierigkeiten mit dem Wetter und dem Licht auf dieser, nach Osten an einem Hang gelegenen Bühne. Dennoch freue ich mich schon auf das nächste Jahr, wo ich dann mein zwanzigjähriges Jubiläum als Fotograf bei den Theater-Wikingern feiern darf.

Alle meine Bilder von den Skalden sehen möcht, der kann auf www.Midgaard-Skalden.de im Archiv nachschauen. Das Archiv ist noch nicht vollständig, wird aber noch wachsen.


Schwarz-Weiss?

Ich war heute mal wieder auf der Waldbühne in Haithabu und habe mir dort die Proben für das diesjährige Theaterstück der Midgaard-Skalden angeschaut. Wer Interesse an den Vorführungen hat oder vielleicht sogar selber noch eine Statistenrolle abhaben möchte, hier ist der Link zur Homepage: www.midgaard-skalden.de

_MG_0166-4.jpg Auf dem Rückweg kam ich natürlich wieder an dem knorrigen Baum zwischen Wikingermuseum Haithabu und Wikingerdorf vorbei. Ich kenne den Baum schon seit 1992, habe ihn aber irgendwie noch nie richtig fotografiert. Heute viel ein bezauberndes Streiflicht darauf und ich dachte so bei mir, das könnte sogar als Schwarz-Weis-Bild etwas werden und habe mal ein paar Bilder gemacht, frei nach einer diesen netten Facebook-Kritiken: “Wenn man nur genug Bilder macht, wird irgend Eines davon schon irgendwie Was werden”. Die guten Menschen mit richtig viel Ahnung sterben eben nie aus!

_MG_0166.jpg Nun, der Hintergedanke dabei war eine Schwarz-Weiß-Ausstellung in der Diakonie in Kropp am Ende des Jahres, an der ich mich neben vielen anderen Fotografen auch mit ein paar Bildern beteiligen möchte.
Die alte Kunst in der S-W-Fotografie ist die Fähigkeit, Farben in Helligkeiten umzusetzen. Das hat man früher mit Farbfiltern bei der Aufnahme gemacht, heute bearbeitet man das Bild nachher am PC in der gleichen Weise unter Sicht. Das ist viel einfacher, braucht weniger Erfahrung und kommt schneller zu guten Ergebnissen.

_MG_0166-2.jpg Ein kleiner Einblick in die Technik: Wenn ich einen Farbfilter vor das Objektiv schraube, dann wird das Licht in der Farbe des Filters heller abgebildet. Licht in der Komplementärfarbe wird abgedunkelt und die Farben, die sich im Farbkreis seitlich befinden, bleiben unberührt. Bei einem Gelbfilter würde also der blaue Himmel fast schwarz werden, was den weißen Wolken darauf zu einem irrsinnigen Kontrast verhelfen würde. Bei einem Grünflter würde das grüne Laub fast Weiß und, zum Beispiel, rote Rosen schwarz werden …

_MG_0166-3.jpg Bei den vorliegenden Bild (oben in Farbe) hatte ich einen Grünton im Laub, leichte Gelb und Orangewerte in der Rinde des Baumes und damit habe ich gespielt. Mal habe ich das Laub fast Schwarz gemacht, um den Kontrast zu dem jetzt helleren Baumstamm herauszukitzeln, beim anderen Versuch habe ich das Motiv eher dunkler gehalten und das Umfeld heller gemacht und beim Dritten habe ich die Kontraste zugunsten der Strukturen eher flach gehalten und so versucht, dem Bild mehr Information mitzugeben.

Das ist, glaube ich, auch das einzige Geheimnis beim Schwarz-Weiß-Bild: Sucht Euch ein Bild mit vielen schönen Kontrasten aus und versucht auf diesem Wege ein detailreiches Bild zu machen. Natürlich können auch Nebelbilder in S-W richtig gut aussehen, aber die leben eben genau vom Gegenteil der hier erklärten Arbeitsweise.

Wenn Ihr Euch jetzt fragt, welches die beste Version sei, lasst Euch sagen, die gibt es nicht. Beim einen wird das Loch im Baumstamm als wesentliches Element betont, beim Nächsten sind es andere Aspekte, die herausgearbeitet wurden. Natürlich hat jeder Betrachter jetzt einen Favoriten, aber das ist die alleinige Entscheidung des Fotografen und das alle Versionen gezeigt werden, ist ja auch eher ungewöhlich.

Im Normalfall bekommt der Betrachter ein Bild gezeigt und, wie ein guter Freund von mir immer zu sagen pflegt: “… entweder das Bild holt Dich ab, oder eben nicht!”


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Andreas Volkmar

Freischaffender Fotograf und Dozent für Fotografie und Bildverarbeitungsprogramme wie Photoshop®, Lightroom® und GIMP. Ich fotografiere und verkaufe meine Bilder auf Leinwand, als Druck, auf Postkarte und Kalender nach Kundenwunsch. Ich programmiere und betreue Webseiten und ich unterrichte an VHS, in Firmenschulungen und auch Privatpersonen rund um das Thema Fotografie und Bildbearbeitung.

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